Filmnotizen
Nachdem TATORT:CALW zu einem für unsere Verhältnisse wirklich riesigen Erfolg geworden war, der uns auch in finanzieller Hinsicht erstmals schwarze Zahlen schreiben ließ, lag es nahe, das Konzept noch ein weiteres Mal umzusetzen, zumal es ja - abgesehen von den Hauptfiguren - eine komplett neue Story gab, also kein eigentliches Sequel.
Bereits eine Woche nach der Premiere des ersten Teils begannen die Dreharbeiten zur Fortsetzung, die Mitte August 2001 nahezu fertiggestellt werden konnten. Mit einem Budget von ca. DM 20.000,- wurde versucht, das Niveau zu halten bzw. in manchen Sequenzen natürlich noch eins draufzusetzen. Möglich waren die sehr aufwändigen Dreharbeiten nur dadurch, dass es erstmals seit Jahren wieder eine feste Crew gab, die die Aufgaben hinter der Kamera etwas besser verteilen konnten. Erwähnenswert ist, dass wir jetzt endlich ein eigenes Dolly besitzen und erstmals mit Kulissenbau gearbeitet haben.

Story
Der schwerreiche Autohausbesitzer Gerhard Binder verunglückt mit seinem Auto und wird schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Bei Routineuntersuchungen wird festgestellt, dass es sich um einen Mordversuch handelt. So müssen die Kommissare Jäger, Kraft und Hoffmann zunächst in einem Fall ermitteln, bei dem es gar keinen Toten gibt. Doch wer Mania Pictures kennt, der weiss, das dies nicht lange so bleibt.
Der Kreis der Verdächtigen umfasst vor allem die junge und attraktive Frau Binders, sowie dessen abgebrannten Bruder, einen abgehalfterten Porno-Produzenten. Plötzlich taucht auch noch ein mysteriöser Fremder auf, der offensichtlich auch noch ein Hühnchen mit Gerhard Binder zu rupfen hat. In einem dramatischen und bleihaltigen Finale wird der verzwickte Fall schließlich aufgelöst und eine dicke Überraschung wartet auf die Polizisten...
