Filmnotizen
"Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende."
Mit dieser Zeile wurde der dritte Teil der Matrix-Reihe beworben. Während es die Wachowski-Brothers jedoch nur auf eine Trilogie gebracht haben, präsentierte Mania Pictures 2004 den vierten (und letzten !!) Teil von TATORT CALW.
Doch genug des Eigenlobs. Wir hatten es zugegebenermaßen schwer, den für unsere Verhältnisse großen Erfolg von OPFER mit unserem neuen Film zu toppen, zumal wir versucht haben, das Konzept zu ändern. Zum einen sollte die Story düsterer werden, zu anderen hat sich der Film vom klassischen "Whodunnit"-Muster entfernt. Zudem wurde - wenn auch unbeabsichtigt - der Splatter-Gehalt deutlich angehoben, Olaf Ittenbach sei (Un-)Dank.
Dass das Publikum den leichten Kurswechsel akzeptiert hat, haben die Filmemacher am 1. April in der Calwer Aula erfahren können. Die Premiere, schon Wochen zuvor ausverkauft, war ein voller Erfolg.

Story
Eine Babysitterin wird brutal ermordet. Das Calwer Ermittler-Trio Jäger, Kraft und Hoffmann macht bald eine schockierende Entdeckung: ein offenbar psychopathischer Killer imitiert bekannte Filmmorde. Und die Reihe der Vorbilder ist lang...
Gleichzeitig lernt die Blinde Alex den schüchternen Maler Daniel kennen, der bald unter Verdacht gerät. Doch ist der scheue Künstler wirklich ein brutaler Mörder? Die Spur der Ermittlungen führt die Kriminaler schließlich ins Bundeswehr-Milieu und mündet im spektakulären Showdown mit der Amokfahrt eines Panzers.
